Dienstag, 31. Januar 2017

"Stricken geht immer" - einen Strickbeutel nähen

Hallihallo alle miteinander,

gehört ihr auch zu den Leuten, die ihre Stricksachen überall hin mitnehmen? Ich jedenfalls nehme mein Strickzeug fast überall hin mit. Meine Handtasche ist dementsprechend etwas größer, meine Unitasche sowieso - nicht nur wegen dem Strickzeug. Aber es ist ja doch etwas unpraktisch, die Knäul Wolle samt Nadeln einfach so in die Handtasche zu stopfen. Nicht, dass ich wieder von vorne anfangen kann, weil ich ausversehen die Nadeln aus dem Strickstück gezogen habe. Um das zu vermeiden, habe ich mir kleine Strickbeutel genäht. Einen habe ich euch hier einmal gezeigt. Er ist übrigens immer noch in Gebrauch. In letzter Zeit haben mich aber immer mal wieder Leute darauf angesprochen, was ich denn da in meinem kleinen Beutel habe. Da dachte ich mir, es wird mal wieder Zeit für ein Statement!


Vielleicht möchtet ihr euch ja auch einen solchen Statement-Bag für euer Strickzeug nähen. Der Beutel sieht aufwendiger aus als er denn wirklich ist. Lust auf Nähen??

Dienstag, 10. Januar 2017

Warme Hände im Winter: Armstulpen stricken

Hallihallo alle miteinander,

wenn ich gerade Leuten die Hand gebe, dann kommt häufig ein "Sie haben aber kalte Hände!" zurück. Leicht beschämt antworte ich dann meistens "Es ist kalt draußen!" Gut, eigentlich habe ich das ganze Jahr über kalte Hände...und Füße eigentlich auch. Ich gehöre wohl zu den Frauen, deren Gliedmaße nie so richtig warm werden. Naja, zumindest im Hochsommer sind kalte Hände manchmal auch ganz praktisch!

Für den Winter versuche ich mir gerade in unterschiedlichster Ausführung Abhilfe zu schaffen...mit Armstulpen. Eigentlich fand ich Armstulpen immer was für ältere Damen. Stattdessen zog ich mir immer die Ärmel meiner Oberteile ganz weit über die Hände. Das sieht nicht nur etwas dämlich aus, die Oberteile leihern mit der Zeit auch aus. Also gibt's für mich jetzt Armstulpen.


Da es dieses Wochenende hier richtig kalt war, konnte ich sie auch direkt probetragen. Ja, meine Hände haben's genossen und sind nicht zu Eiszapfen mutiert...Juhu!!

Ich habe bei den blauen Armstulpen bewusst auf eine Daumenöffnung verzichtet. Zum einen soll auch dieses Projekt anfängertauglich sein, zum anderen, wären dann ja meine Daumen nicht warm und die sind immer am kältesten.

Anleitung


Ihr benötigt:
  • ein Knäul (50g) Drops Air (hier in der Farbe pfauenblau)
  • ein Nadelspiel in Größe 4
  • eine Vernähnadel und eine Schere

Falls ihr es ganz gruselig findet auf einem Nadelspiel zu stricken, dann könnt ihr auch eine ganz kurze Rundstricknadel benutzen. Das Addi Sockenwunder gibt es leider nur bis Stärke 3,5, aber auch damit könnt ihr euch Stulpen stricken. Hier müsst ihr nur ggf. die Maschenanzahl anpassen. Ich stricken damit gerade ein Paar Socken und bin ganz begeistert, aber dazu später mehr.

Zunächst schlagt ihr 40 Maschen an. Ich verteile die Maschen immer auf zwei Nadeln. Zum besseren Abstricken der ersten Maschen nehme ich immer zwei Nadeln gleichzeitig.


Für das Bündchen strickt ihr die ersten acht Runden immer im Wechsel eine Masche rechts und eine Masche links. So sieht dann das Bündchen aus.



Bis zu einer Gesamtlänge von 20cm strickt ihr nun nur noch rechte Maschen. Ich wollte gerne Stulpen haben, die neben den Händen auch noch einen Teil des Unterarmes wärmen können. Ihr könnt euch natürlich auch einfach beim Stricken überlegen, wie lang ihr die Stulpen haben möchtet. Denkt nur an das zweite Bündchen! Das kommt ja noch.


Zum Schluss nochmals acht Runden lang jeweils eine Masche rechts und eine Masche links stricken. Nun nur noch die Fäden vernähen und schon sind eure neuen Handwärmer fertig. Gerade richtig für das kalte Wetter da draußen.



Ich habe zwei Paar Stulpen zu Weihnachten an gute Freundinnen verschenkt. Die Armstulpen sind wirklich schnell zu stricken. Und es soll ja noch mehr Frauen geben, die kalte Hände haben.
Dabei kommt mir gerade die Idee, dass man ja auch Fußstulpen stricken könnte, einfach die Maschenzahl ein wenig erhöhen.

Viel Spass beim Stricken!
Pauline

Verlinkte Seiten: Creadienstag, Dienstagsdingen, HoT, Auf den Nadeln von Maschenfein, Stricklust




Dienstag, 3. Januar 2017

Einen Schal für den Liebsten stricken

Hallihallo miteinander,

ist das kalt draußen...und letzte Nacht hat es sogar ein klein wenig geschneit. Der Winter ist da! Im Dezember habe ich ganz fleißig drei Weihnachtsgeschenke gestrickt. Die möchte ich euch in den nächsten Tagen zeigen.

Überhaupt glühen gerade die Stricknadeln bei mir. Zum Nähen habe ich abends einfach keine Lust mehr und Stricken kann man auch in der Bahn, im Hörsaal, vorm Fernseher und sonst wo. Ich habe gerade immer einen Strickbeutel in meiner Tasche...Ich schweife ab...

Mein Liebster ist so gar kein Schalträger. Er findet sie kratzen und sind auch eigentlich viel zu warm. Aber ich liebe nun mal Schals. Als mir mit meinem selbstgestrickten Rock die Merinowolle von Drops in die Hände viel, habe ich mir sofort gedacht, dass sich daraus doch auch ganz perfekt ein Schal für den Liebsten stricken lässt. Nicht zu warm, aber warm genug, schön schlicht und natürlich überhaupt nicht kratzig. Ich habe ihn mal für euch probegetragen.




Habe ich schon erwähnt, dass ich schlichte Strickprojekte mag?! Gerade für Männer sind schlichte Schals doch meistens die bessere Wahl. Man(n) kann sich den Schal einfach über den Kopf ziehen und der Schal sitzt, wie er sitzen soll.

Der Schal besteht komplett aus rechten Maschen. Das ist so richtig schön einfach und geht schnell, bei Weihnachtsgeschenken ein nicht zu unterschätzender Faktor. Wer mit dem Stricken gerade erst begonnen hat, dem sei diese Anleitung sehr ans Herz gelegt.
Ihr strickt zunächst ein Rechteck und schließt es anschließend mit einer Naht. Wer mag, kann anschließend noch die Kanten mit drei Runden festen Maschen umhäkeln, das gibt diesem schlichten Schal nochmal etwas besonderes. Wer nicht häkeln kann oder keine Lust hat, lässt die Kanten einfach wie sie sind.

Sonntag, 1. Januar 2017

Einfach mal nichts tun!

Hallihallo miteinander,

zunächst einmal ein Frohes Neues Jahr euch allen in der Hoffnung, dass in 2017 all eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr gesund bleibt oder werdet.

Neujahr ist für mich immer ein Tag, an dem die Uhren einfach mal still stehen sollen, an dem ich nichts MÜSSEN möchte, an dem ich nur das tun möchte, worauf ich Lust habe.

Bisher hatte ich Lust raus zu gehen.



Gerade trägt alles eine ganz kleine Puderschicht aus leichtem Frost und Schneegrissl. Wenn man ganz genau hinschaut, entdeckt man doch immer wieder kleine Wunder. Wir haben immer noch ein paar kleine, vereinzelte Rosen, die dem Winter trotzen.

Nun werde ich noch eben bei Ioana und den Nice little Things around vorbeischauen und mich dann mit einem heißen Tee, einer Zeitschrift und meinen Stricksachen auf die Couch begeben.

Macht euch einen schönen ersten Tag im Jahr 2017!

Liebe Grüße
Pauline