Dienstag, 26. Januar 2016

Licht in der Wohnung: Eine Lampion-Lichterkette

Hallihallo alle miteinander,

eine Lichterkette ist eher was für Weihnachten, meint ihr?! Naja, der Januar unterscheidet sich von Dezember ja höchstens darin, dass wir jetzt Schnee haben und keine 15 Grad mehr. Mal ganz davon abgesehen, gehen Lichterketten doch eigentlich immer. Sie machen die Wohnung heimelig und bringen ein kleines bisschen vertrautes Licht in dunkle Tageszeiten. Einfach schön!

Der eine oder andere von euch hat bestimmt noch eine Lichterkette von Weihnachten übrig, die jetzt ihr Dasein bis zum nächsten Weihnachtsfest im Keller frusten muss. Das können wir ändern!

In der letzten Flow war eine ganz tolle, vor allem einfache Faltanleitung für so Origami-Idioten wie mich. Und schwups habe ich aus der Lichterkette, die in der Weihnachtszeit noch das Fenster beleuchtet hat, Lichterlampions für das ganze Jahr gebastelt.


Ausgedacht habe ich mir die Anleitung natürlich nicht. Dazu liegt mir Origami einfach so gar nicht.

Die Anleitung findet ihr in der Flow Nr. 14 Alternativ habe ich die gleiche Anleitung aber auch bei Dawanda im DIY_Portal gefunden. In der Flow ist die Anleitung ganz wunderbar einfach beschrieben und bebildert. Das habe ich sofort hinbekommen. Bei der Anleitung von Dawanda bin ich mir da nicht so sicher, ob das funktioniert hätte, aber wer ein bisschen mehr Origami-Verstand hat als ich, meistert bestimmt auch diese Anleitung. Ansonsten schnappt euch die Flow.

Meine fertige Lichterkette samt Anleitung sah dann übrigens so aus (ich habe sie zum Glück wieder auseinander gefriemelt bekommen):


Dienstag, 19. Januar 2016

Schneeflocken aus Verpackungsmaterial

Hallihallo alle zusammen,

boar, ist das kalt draußen. Das Ruhrgebiet hat von den Schneemassen am letzten Wochenende eher wenig abbekommen, aber für eine kleine Puderschicht und Dauerfrost reicht es auch hier.

Wenn man dann von einem schönen langen Spaziergang nach Hause kommt, macht man es sich gerne kuschelig. Mit einem heißen Kakao und einem guten Buch auf die Couch, dann noch eine Kerze an und alles ist perfekt.

Vor Weihnachten hatte ich euch bereits ein Schneeflocken-Licht aus alten Buchseiten gezeigt. In einer etwas abgewandelten Form habe ich jetzt noch ein Teelicht mit Schneeflocken gebastelt. Ganz passend zum derzeitigen Wetter. Hier seht ihr beide Versionen nebeneinander:


Mein neues Teelicht mit Schneeflocken besteht aus altem Verpackungsmaterial und Schneeflocken-Stempeln.

Dienstag, 12. Januar 2016

Wenn die Weihnachtsdeko Platz macht - Eine Sternengirlande

Hallihallo alle miteinander,

ich konnte mich nun endlich dazu durchringen, die Weihnachtsdeko abzuhängen. In der Weihnachtszeit haben wir mit viel Mühe die ganze Wohnung heimelich gestaltet und jetzt muss das alles schon wieder weg? Na gut, der letzte Abholtermin der Weihnachtsbäue war gestern, da haben wir ihn auch noch schnell an die Straße gestellt. Er hat ja ganz schön genadelt. Und als ich dann auch schonmal dabei war, sind noch direkt so manch andere Weihnachtsdeko im Keller verschwunden.

Allerdings hat mich der viele neue Platz dann am Sonntag so sehr deprimiert, das ich mir etwas einfallen lassen musste. In der Weihnachtszeit sind viele Fenster immer schön geschmückt, auch bei uns, aber jetzt so ganz kahl lassen? Das geht nicht. Da habe ich kurzfristig beschlossen: Sterne sind nicht nur was für Weihnachten - Das ist Winterdeko. Zumal ich meine schönen Schmetterlinge nun wirklich noch nicht ins Fenster hängen wollte. Der Winter war doch bisher kaum da, da kann ich noch nicht vom Frühling träumen.

Es sollten also Sterne sein, allerdings ein bisschen bunt - der Winter ist ja doch grau genug.


Aus alten Buchseiten und Dekopatchpapier ist eine Sternen-Girlande entstanden, die sich gut im Fenster oder auch im Zimmer macht.

Da man nun mal an einem Sonntag nicht ins Bastelgeschäft gehen kann und ich mir für diese Jahr fest vorgenommen habe, viele meiner kreativen Ideen mit Materialien umzusetzen, die ich eh schon besitze bzw. recyclen/upcyclen/zweckentfremden kann, ist für dieses Bastelprojekt alles schon Zuhause und es kann losgehen.

Dienstag, 5. Januar 2016

Aus Wollresten werden neue Mützen

Hallihallo alle miteinander,

langsam wird es kalt - Der Winter lässt uns doch nicht im Stich. Einige Regionen haben an diesem Wochenende ja sogar schon Schnee abbekommen. Das Ruhrgebiet gehört zwar noch nicht dazu,aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Ich hatte mir letztes Jahr bereits eine Mütze gestrickt und habe dieses Jahr eine weitere zu Weihnachten verschenkt.

Die Mütze aus dem letzten Jahr sah so aus:


Und hier kommt das neue Modell: Von den Farben her sehen sich beide Mützen recht ähnlich.


Die Ähnlichkeit der Mützen kommt nicht von ungefähr. 


Ich habe für die beiden neuen Mützen ausschließlich Reste verstrickt. In den letzten Jahren habe ich  recht viele Mützen mit der MyBoshi-Wolle Nr. 1 gehäkelt. Mitlerweile finde ich zwar Stricken deutlich schöner und entspannter, aber das ist der Wolle ja egal.
Jedenfalls sollten all die vielen unterschiedlichen Wollfarben endlich einmal aufgebraucht werden. Ihr kennt da sicherlich: Man hebt jeden kleinen Wollrest auf, in der Hoffnung ihn irgendwann einmal verarbeiten zu können, aber eigentlich kauft man sich dann doch immer neue Wolle, weil die Wollreste für das nächste Projekt doch nicht ausreichen oder nicht dazu passen. Damit mein Berg an gehorteten Wollresten nicht ins Unermessliche wächst, musste also ein Projekt her, bei dem man viele unterschiedliche Wollreste verarbeiten kann.

Da habe ich mich doch glatt an die Mütze aus dem letzten Jahr erinnert. Mit den Wollresten werden die Streifen zwar nicht gleich breit, aber das kann ja auch ganz hübsch aussehen.

Ihr braucht:


  • Wollreste: Für Mützen eignet sich etwas dickere Wolle besonders gut. Ich habe MyBoshi Nr. 1 benutzt
  • eine zu den Wollresten passende Rundstricknadel
  • ein Maßband
  • eine Schere
  • und eine dicke Stopfnadel

Die Mütze stricke ich zunächst in Reihen und schließe sie dann anschließend mit einem Matratzenstich.

Dann kann's auch schon losgehen


Ich habe mit einer Rundstricknadel der Größe 7 gestrickt. Damit mir die Mütze später auch auf den Kopf passt, habe ich 56 Maschen angeschlagen. Je nach Wolldicke müsst ihr hier etwas variieren. Achtet nur darauf, dass ihr eine gerade Maschenanzahl aufnehmt.

Damit die Mütze auf bei Wind noch auf dem Kopf bleibt, stricke ich zunächst ein kleines Bündchen. Dazu stricke ich die ersten 6 Reihen jeweils eine Masche rechts und eine Masche links. Ich beginne jede Reihe mit einer rechten Masche.

Nach den ersten 6 Reihen stricke ich die Mütze glatt rechts weiter, bis sie etwa 21cm lang ist. Achtet darauf, dass ihr eine Farbe nur zu Beginn einer Reihe wechselt.

Sind die 21cm Länge erreicht, geht es auch schon an's Abnehmen. Dazu strickt ihr während der rechten Maschen jede zweite Masche zusammen. Die linken Maschen strickt ihr wie gewohnt ohne Abnahme weiter. Ihr habt drei Abnahmerunden.
Alle übrig bleibenden Maschen fädelt ihr auf die Stopfnadel und verschließt die Rückseite der Mütze mit dem unsichtbaren Matratzenstich.

Ein bisschen geübte Strickerinnen haben so eine Mütze an einem Abend (ca. 3 Std.) gestrickt. Das Projekt geht also wirklich schnell.

Ich habe bisher noch keine unterschiedlichen Wollstärken zusammen verstrickt, könnte mir aber vorstellen, dass auch das toll aussehen könnte, wenn die Wollstärken nicht allzu sehr variieren.

Bio-Wolle


Und zu guter letzt habe ich noch eine Frage an euch: Wo bestellt/kauft ihr eure Bio-Wolle?
Bisher habe ich nur die Standard-Nicht-Bio-Wolle verstrickt, aber eigentlich sagt mit mein Gewissen sollte ich mich doch besser auf Bio-Wolle umstellen. Die Idee ist also da, aber woher bekomme ich welche und nicht allzu teure? Welche Wolle fühlt sich schön an? Welche lässt sich gut verstricken? Im Internet findet man ja ganz schön viel, aber ist das auch wirklich das, was ich suche?! Ich bin also wirklich gespannt. Berichtet mir gerne von euren Erfahrungen!

Ich schicke meine Mütze jetzt noch zu Creadienstag, zu den Dienstagsdingen und zu HOT. Nach einer netten Aufforderung von Ruth schicke ich diese Anleitung auch noch zu HäkelLine (Obwohl ich ja gar nicht gehäkelt habe).

Viele liebe Grüße
Pauline :)



Samstag, 2. Januar 2016

5 Dinge für ein entspanntes Winterwochenende

Hallihallo alle miteinander,

der Dezember ist vorbei, die Realität hat uns wieder! Nur was stellt man am ersten Wochenende des Jahres an? Die Schule hat mich erst am Donnerstag wieder, es bleibt also noch ein bisschen Zeit zum Entspannen.

Ich habe mir fünf Dinge überlegt, die ich gerne an diesem Wochenende machen möchte und vielleicht ist ja auch das eine oder andere dabei, an dem auch ihr Lust hättet.

1. Dick eingemummelt in Schal und Mütze spazieren gehen


Die Temperaturen zeigen jetzt doch so langsam den Winter an. Ich ziehe mir also Schal und Mütze an und gehe in den Wald. Obwohl ich eigentlich fußläufig am Wald wohne, gehe ich doch viel zu selten spazieren. Dabei kann man im Wald so viele entdecken.

2. Tee trinken


Wenn man nun ein bisschen durchgefroren aus dem Wald kommt, brauche ich etwas Warmes. Da ich leider gar keinen Kaffee mag, bin ich eher ein Tee und Kakao-Fan. So mache ich mir an diesem Wochenende also eine schöne heiße Tasse Tee und kuschel mich in eine Decke auf die Couch.

Mein favorisierter Tee ist übrigens der Milde Früchtetee von Alnatura. Ich habe ihn erst vor drei Monaten probiert, seitdem bin ich zu einem regelmäßigen Teetrinker mutiert.


3. Kerzen anzünden


Eine Decke ist für einen kuscheligen Nachmittag auf der Couch ja wirklich perfekt. Noch ein bisschen schöner wird es meiner Meinung nach mit ein paar Kerzen. Überhaupt, Kerzen sind doch nicht nur was für Weihnachten, so zaubern sie immer ein bisschen Heimeligkeit in die Wohnung. Eine Anleitung für das Schneeflocken-Licht habe ich euch ja bereits gezeigt. Gerade jetzt, wo die ersten Schneeflöckchen auch wirklich kommen sollen, leuchtet es besonders schön.


4. Zeitschriften lesen


Es gibt mitlerweile ganz schrecklich viele tolle Zeitschriften. Immer mal wieder stehe ich etwas ratlos zwischen all den schönen Zeitschriften im Bahnhofskiosk. Besonders toll finde ich die neue Flow. Es stehen einfach tolle Artikel drin, sie besteht aus etwas dickerem Papier, was sich toll in der Hand anfühlt und eigentlich lese ich sie eher wie ein Buch als wie eine Zeitschrift, nur das ich nie weiß, um was es auf der nächsten Seite geht.

In dieser Ausgabe begeistert mich besonders:

  • der Artikel zur "Bleistiftliebe": Schreibe ich doch in der Schule fast ausschließlich mit Bleistift, hat es mir dieser Artikel besonders angetan.
  • die Anleitung zu "Origami-Lampions": Die Lichterkette, die derzeit noch den Weihnachtsstrauß schmückt, werde ich wohl zeitnah in Lampions verwandeln.
  • natürlich das wunderschöne Geschenkpapier, wobei ich es viel zu schade zum Verpacken finde. Mal sehen, was sich daraus machen lässt.



5. Ein Mandala ausmalen


Das Internet ist voll mit tollen Mandalas, die man sich kostenlos ausdrucken kann. Zu Kinderzeiten habe ich gerne und viel diese Mandalas gemalt, heute fehlt mir dazu häufig die Zeit. Zu Weihnachten habe ich daher einen Block voller toller Muster bekommen, die ich jetzt ausmalen kann. Damit fange ich dieses Wochenende an!


Ich werde mich jetzt in Mantel, Mütze und Schal begeben und dann kann ein entspanntes Winterwochenende beginnen.

Viele liebe Grüße und ein wundervoll gemütliches Wochenende wünsche ich euch
Pauline :)

P.S.: Sowohl der Tee als auch die Flow habe ich hier erwähnt, weil ich sie toll finde und dies erwähnenswert finde und nicht etwa, weil ich von diesen Firmen dafür Geld bekommen habe. Ich bin einfach in den nächsten Supermarkt gegangen und habe sie mir gekauft.