Donnerstag, 14. September 2017

Ein Blumentopf mit Muschelmosaik

Hallihallo alle miteinander,

der Sommerurlaub ist vorbei und der Sommer irgendwie auch. Zumindest stürmt es heute ganz schön und der Sonnen-Schauer-Mix sprechen eher für April denn für Spätsommer. Im Urlaub gehöre ich zu den fleißigen Muschelsammlern. Mich entspannt das Sammeln der Muscheln total und ich könnte stundenlang an der Wasserkante entlang laufen und nach Muscheln Ausschau halten. Wieder zuhause kommt jedesmal die Frage auf, was ich denn nun mit den schönen Muscheln mache. Um sie in die Ecke zu stellen, sind sie doch viel zu schade.

Vor drei Jahren habe ich Bilderrahmen mit einem Muschelmosaik verschönert. Beide Bilderrahmen habe ich damals verschenkt. Jetzt sollte endlich mal ein Muschelmosaik nur für mich entstehen. Die Idee mit dem Mosaik habe ich nun nochmals aufgegriffen und daraus einen Blumentopf für meine Sukkulenten-Ableger gemacht. Fertig sieht er dann so aus:


Das Herz aus Stein habe ich übrigens auch am Meer gefunden. Was die Nordsee so alles ausspuckt.

Für einen Blumentopf mit Muschelmosaik benötigt ihr:


  • ein leeres Marmeladenglas
  • Muscheln und Muschelscherben
  • Alleskleber
  • Fugenzement
  • Ein Glas zum Anrühren
  • Einmalhandschuhe & Löffel
  • Zeitungspapier und einen Spülschwamm






Zunächst wascht ihr die Muscheln in Süßwasser und einem kleinen bisschen Spüli und lasst sie danach gut trocknen.


Nun klebt ihr die Muscheln mithilfe von Alleskleber auf das Marmeladenglas. Ich habe dazu zunächst das Glas mit Kleber eingestrichen und diesen etwas antrocknen lassen. Anschließend haben die Muscheln gut geklebt.


Nun rührt ihr euren Fugenzement mit Wasser nach Packungsbeilage an und verstreicht ihn auf den Muscheln. Meine Packungsbeilage rät zu einem Spachtel, da die Fugen aber recht schmal sind, habe ich mir Einmalhandschuhe angezogen und die Fugen mit den Fingern mit dem Fugenzement ausgefüllt. Kleiner Tipp: Damit ihr euch nicht die ganze Wohnung versaut, geht am besten nach draußen. Ich habe einfach auf dem Balkon gewerkelt.



Nach zwei Stunden könnt ihr mit einem Schwamm und Spülmittel den überschüssigen Fugenzement entfernen. Nun den Zement schön austrocknen lassen und die Muscheln anschließend mit einem trockenen Tuch polieren. Ich habe dazu einfach einen alten Rest von einem Betttuch benutzt. Jetzt muss euer Blumentopf nur noch bepflanzt werden und ihr habt eure Urlaubserinnerungen konserviert und könnt sie täglich auf der Fensterbank bestaunen.




Ganz viel Spass beim Basteln und liebe Grüße

Pauline

Verlinkt: RUMS, Handmade Kultur

Sonntag, 2. April 2017

Das kollektive Aufblühen - Der Frühling ist da

Hallihallo alle zusammen,

seid ihr auch schon voll im Frühling angekommen? Man sagt immer, dass der Niederrhein eine der ersten Regionen ist, in denen man den Frühling sehen kann. In Bayern und in Mecklenburg-Vorpommern, wo ich in den beiden letzten Wochenende auf Verwandtenbesuch war, ist die Natur jedenfalls noch nicht so weit. Vielleicht gibt es deswegen auch die vielen Gärtnereien am Niederrhein...


Diese Blumen im ganzen Wald. Ich freue mich jedes Jahr auf neues darauf. Schon als kleines Kind musste meine Oma jeden Tag dran glauben und mit mir im Wald blumen gucken gehen. Heute mache ich das alleine. Ich weiß allerdings auch bis heute nicht, wie die Blumen eigentlich heißen.

Wenn der Frühling so richtig loslegt, sagen wir hier "Die Natur explodiert!". Aber ist explodieren nicht eigentlich ein viel zu hartes, grausames Wort für dieses schöne alljährliche Naturereignis? Ich nenne es ab sofort nur noch das große kollektive Aufblühen. Gut, die Germanistin in mir sagt, so einfach geht das nicht mit dem umbenennen. Ich versuch's trotzdem!


Wir haben sogar schon die ersten grünen Blätter an den Bäumen. Dieses Hellgrün finde ich ja eine besonders schöne Farbe. Ich musste mir diese Woche schon einen hellgrünen Fineliner kaufen.


Macht euch einen schönen, sonnigen Sonntag!
Liebe Grüße
Pauline

Verlinkt auf: Nice little things around von Miss Red Fox

Dienstag, 28. März 2017

Bartöl selber machen

Hallihallo alle zusammen,

der Frühling ist da - wie schön. Ich habe heute jede freie Minute draußen verbracht. Dabei habe ich endlich mal das Bartöl für den Liebsten zusammengestellt, was er sich gewünscht hat. Ich gehöre eigentlich nicht zu denen, die Kosmetik selber machen, ich setze lieber auf zertifizierte Naturkosmetik, aber zum einen haben wir kein Bio-Bart-Öl gefunden, zum anderen war uns das ewig Kaufen dann doch ein bisschen teuer. Wenn das Rezept dann auch noch soo einfach ist, dann muss ich das doch mal mit dem Selbermachen probieren.


Bart zu tragen ist ja gerade ganz schön "in", da kann die eine oder der andere von euch vielleicht auch noch ein Bart-Öl gut gebrauchen. Seitdem mein Liebster Bart-Öl für sich entdeckt hat, haben wir es in recht großen Mengen in der Drogerie gekauft. Ich fand das dabei immer ganz schön teuer und dann auch noch diese ganzen merkwürdigen Zusatzstoffe... Dabei kann man Bart-Öl doch so schön einfach selber machen. Die "Zutaten" sind denkbar einfach.

Ihr braucht:



  • 30ml Arganöl
  • 3 Tropfen Teebaumöl
  • 2-3 Tropfen Limettenöl
  • ein Fläschchen zum Befüllen
  • eventuell einen Zahnstocher zum Umrühren



Ähnlich wie die Zutaten ist auch das Zusammenstellen des Bartöls denkbar einfach. Man gebe einfach alles zusammen und rühre es einmal um. Fertig!

Als kleinen Behälter für das Bartöl habe ich einfach ein altes gekauftes Bart-Öl-Fläschchen gereinigt und wiederverwendet, aber ihr könnt letztlich auch jede andere kleine Flasche benutzen. Wie wär's mit einer dieser kleinen Flaschen mit dem Hochprozentigen drin? Eine Pipette ist ja auch gar nicht umbedingt nötig, man kann ja auch einfach den Finger auf die Öffnung halten.

Kleiner Tipp: Vielleicht habt ihr gerade kein Arganöl im Haus? Dann nehmt doch einfach Rapsöl. Das hat eine ganz ähnliche Wirkung, ist aber deutlich günstiger und natürlich auch in jedem Supermarkt erhältlich.

Das Teebaumöl wirkt entzündungshemmend, also genau richtig, wenn man zu kleinen Pickeln neigt, gerade nach der Rasur. Das Limettenöl ist eher für das Dufterlebnis gedacht, ihr könnt es also auch einfach weglassen. Ich hatte es sowieso noch im Haus und es riecht so schön frisch.

Eigentlich könnte die Anleitung an dieser Stelle enden, aber ich fand die kleine Flasche dann doch ein bisschen langweilig. Ich habe mir also einen kleinen Rest von meiner Marmeladen-Sticker-Bastel-Aktion geschnappt, Bart-Öl darauf geschrieben und dann noch einen kleinen lockigen Bart drumherum gemalt.


Habt viel Spass mit dem Bart-Öl und macht euch ein paar schöne Frühlingstage.

Viele liebe Grüße
Pauline :)

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Montag, 27. Februar 2017

Noch ein Paar Socken #addisockenwundercontest

Hallihallo alle miteinander,

kurz vor knapp ist noch ein weiteres Paar Socken mit dem addi-Sockenwunder fertig geworden. Der #addisockenwundercontest geht schließlich nur noch bis morgen, da musste ich am Sonntag noch schnell die letzten Runden stricken, damit auch das zweite Paar aus der Finkhofwolle fertig wird.


Ein Paar Socken aus der tollen Finkhof-Wolle habe ich euch bereits in meinem letzten Post gezeigt. Während ich aber dort die Farbe rostmeliert (die Farbe sieht gestrickt viel toller aus als der Name es vermuten lässt) verstrickt habe, war nun die Farbe blau-grün an der Reihe.


Als ich beide Knäul ausgepackt habe, hatte ich mich schon fast geärgert, die rostmelierte bestellt zu haben. Sie sah aufgewickelt so braun aus. Ich mag ja eher bunte Socken. Die blau-grüne Wolle hingegen fand ich schon im Knäul richtig toll. Gestrickt hat sich daran nichts verändert. Obwohl der Finkhof auf chemische Bleichmittel verzichtet, finde ich die Farben richtig schön bunt - genau nach meinem Geschmack.

Und die Farben passen einfach super gut zu meinen Wanderschuhen.

Nachdem die rostmelierte Wolle verstrickt war, bin ich aber auch von ihr ein richtiger Fan geworden. Manchmal sieht eine Wolle ja auf dem Knäul ganz anders aus, als verstrickt. Hier der direkte Vergleich.


An Karneval war diese Kombi bei uns auf jeden Fall ausgehfähig. Habt ihr einen Liebling? Ich finde beide Kombinationen toll und kann mich gar nicht entscheiden, welche Farben ich schöner finde.


Habt einen schönen Tag
und viele liebe Grüße
Pauline

Verlinkt auf: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT, Auf den Nadeln, Stricklust und auf HandmadeKultur.

Dienstag, 21. Februar 2017

#addisockenwundercontest mit Finkhof-Wolle

Hallihallo alle miteinander,

mein erstes Paar Socken mit dem addi-Sockenwunder habe ich euch ja bereits gezeigt. Hier kommt nun mein zweites Paar Socken.


Es ist aus der rostmelierten Sockenwolle der Schäfereigenossenschaft Finkhof entstanden. Auch mit dieser Wolle habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt. Ich habe die Wolle schon lange im Auge, weil sie von Schafen aus Deutschland ist und ohne Chemikalien auskommt. Gut so!

Generell achte ich darauf, Wolle zu kaufen, die unter guten Bedingungen produziert wurde. Leider gelingt mir das nicht immer. Insbesondere im Wollladen bringt mich die viele wunderschöne Wolle dann doch um meinen Verstand und meine Vorsätze. Um meinen Vorsätze aber so häufig wie möglich gerecht zu werden, kaufe ich recht häufig die Wolle von Drops, denn sie ist zum Großteil oeko-Tex zertifiert oder eben die Wolle vom Finkhof. Gerade entsteht aus der Merinowolle vom Finkhof noch ein Cardigan, aber der braucht wohl noch ein bisschen. Kennt ihr noch andere Wollhersteller, die verantwortungsbewusste Wolle produzieren? Dann schreibt mir gerne einen Kommentar. Ich bin hier immer auf der Suche nach Neuem.


Während ich bei meinem ersten Sockenversuch mit dem addi-Sockenwunder noch eine Bumerangferse gestrickt habe, habe ich mir für dieses Paar eine andere Ferse von meiner Oma zeigen lassen. Ich weiß leider nicht genau, wie sie heißt, und ich fand sie auch etwas schwieriger zu stricken, aber am Fuß sitzt sie wirklich toll. Vielleicht sollte ich doch noch weitere Fersenarten ausprobieren?!


Ich hoffe, ihr könnt die andere Ferse erkennen.

Das Stricken mit dem addi-Sockenwunder hat auch bei dieser Wolle ganz wunderbar funktioniert. Da die Wolle etwas dicker ist (normalerweise stricke ich mit der 4-fachen Sockenwolle), ging der Schaft sogar noch schneller als bei meinem ersten Paar Socken.


Damit keine falsche Vorstellungen entstehen: Auf die Finkhof-Wolle bin ich selbst gestoßen. Ich habe sie selbst bestellt und selbst bezahlt. Der Post ist also nicht gesponsort. Ich finde die Wolle nur toll und wollte euch das mitteilen.

Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Dienstag. Bei uns ist ganz herrliches Wetter mit Temperaturen über 10°C und blauem Himmel. Die Vögel singen und die ersten Krokusse habe ich auch schon gesehen. Da hat es sich doch wirklich gelohnt, für die Fotos nach draußen zu gehen.

Viele liebe Grüße
Pauline

Verlinkt auf: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT, Auf den Nadeln, Stricklust und auf HandmadeKultur.

Samstag, 18. Februar 2017

Socken stricken #addisockenwundercontest

Hallihallo alle miteinander,

meine zweifarbigen Stulpen habe ich ja auch bereits mit dem addi-Sockenwunder gestrickt. Aber wie der Name schon sagt, ist es natürlich eigentlich dazu gedacht, Socken zu stricken. Das habe ich natürlich auch gemacht.


Dienstag, 14. Februar 2017

Zweifarbige Armstulpen stricken #addisockenwundercontest

Hallihallo alle zusammen,

kurz vor Weihnachten habe ich von addi das addi Sockenwunder zugeschickt bekommen. Das zweite Paar Socken ist auch schon fast fertig, aber dazu später mehr. Jedenfalls habe ich mich gefragt, warum man eigentlich mit der kurzen Rundstricknadel nur Socken stricken sollte. Und so sind meine neuen Stulpen entstanden. Da die letzte Woche auch noch recht kalt war - wir hatten ein klitzekleines bisschen Schnee, haben sie auch schon gute/warme Arbeit geleistet.



Die Idee, einen grauen Rand zu stricken, kam mir erst während des Strickens. Ich wollte es schon lange ausprobieren, zweifarbig zu stricken. Es ist leichter, als man denkt!

Ganz einfache Stulpen habe ich euch ja bereits gezeigt. Diese könnt ihr natürlich auch mit dem addi Sockewunder stricken.